Architekturfotografie moderner Gebäude mit runden Fassaden an einem Kanal mit Booten

Hobbesshot

Fotografieren lernen

Fotokurs als Fotoworkshop mit ganz viel Praxis.

Fotografen bei der Arbeit mit Kameras vor moderner Betonarchitektur

Creating the awesome

Blende, Brennweite und ziemlich viel Spaß

Fotoworkshop im Duisburger Innenhafen.

Man kann natürlich stundenlang über Fotografie sprechen. Über Blende, Belichtungszeit, ISO, Brennweiten und all die kleinen Knöpfe, die an einer Kamera manchmal aussehen, als müsste man vorher noch einen Pilotenschein machen.

Oder man nimmt die Kamera einfach in die Hand und probiert das alles aus.

Genau das haben Nils und ich bei unserem Fotoworkshop im Duisburger Innenhafen gemacht. Wobei „einfach ausprobieren“ in diesem Fall bedeutete, dass wir uns ziemlich ausführlich durch die Fotografie und Videografie gearbeitet haben. Mit Kameras, Objektiven, Stativen, einem Videostabilisator, zwei großartigen Models und zwischendurch auch ein bisschen Regen.

Portrait einer Frau mit Brille und Schlangentattoo vor moderner Architektur am Wasser

Hands-On

Erst verstehen, dann kreativ werden

Am Anfang standen erst einmal die Grundlagen auf dem Programm. Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert gehören schließlich zusammen und beeinflussen nicht nur, ob ein Foto korrekt belichtet ist. Sie entscheiden auch darüber, wie ein Bild später aussieht.

Wie viel Hintergrund soll noch zu erkennen sein? Wie friere ich eine Bewegung ein? Was passiert, wenn das Licht langsam verschwindet? Und warum rauscht das Bild plötzlich, obwohl es auf dem Kameradisplay noch ganz okay aussah?

Dazu kamen der Weißabgleich, unterschiedliche Brennweiten und die verschiedenen Kameramodi. Wir haben also nicht nur darüber gesprochen, welcher Knopf was macht, sondern direkt geschaut, was sich im Bild verändert. Ein Weitwinkel wirkt schließlich völlig anders als eine längere Brennweite – gerade dann, wenn ein Mensch vor der Kamera steht und nicht bloß eine Kaffeetasse auf dem Tisch.

Damit Nils direkt mit vernünftigem Werkzeug arbeiten konnte, habe ich ihm eine meiner Sony-Kameras gegeben. So konnte er selbst Einstellungen verändern, ausprobieren, Fehler machen, noch einmal neu anfangen und relativ schnell sehen, warum manche Dinge funktionieren und andere eher so mittel.

Genau darum geht es mir bei meinen Fotokursen. Die Theorie ist wichtig. Sehr sogar. Aber sie wird erst dann wirklich verständlich, wenn man erlebt, was sie mit einem Bild macht.

Eine Person steht unter einer imposanten, geometrischen Betonarchitektur mit weitläufiger Glasdachkonstruktion

Jana und Elena vor der Kamera

Der Modeljob

Für den praktischen Teil hatten wir Jana und Elena dabei. Die beiden hatten sich freundlicherweise bereit erklärt, unsere Versuchspersonen zu sein – und haben diesen Job ziemlich hervorragend gemacht.

Wir konnten dadurch direkt mit Portraits arbeiten, statt irgendwelche Parkbänke oder Laternen zu fotografieren. Wie sitzt der Fokus richtig? Wie verändert sich ein Portrait durch die Brennweite? Wie fotografiert man bei Gegenlicht? Und was muss man beachten, wenn sich die Person vor der Kamera bewegt?

Jana und Elena haben sehr geduldig mitgemacht, während wir Einstellungen verändert, Positionen gewechselt und verschiedene Ideen ausprobiert haben. Wobei „geduldig“ vielleicht etwas zu ernst klingt. Eigentlich haben wir die meiste Zeit ziemlich viel gelacht.

Das ist bei so einem Workshop ja auch nicht ganz unwichtig. Wenn alle nur schweigend auf Kameradisplays starren, wird der Abend irgendwann doch etwas zäh.

Video

Portraitvideo

Elena

Video

Portraitvideo

Jana.

Analoges Portrait einer Frau in beiger Jacke vor urbaner Architektur

Innenhafen als Fotostudio

Der Duisburger Innenhafen war für diesen Workshop eine richtig gute Location. Backstein, moderne Architektur, Wasser, Brücken, Glasfassaden und jede Menge urbane Strukturen liegen dort ziemlich dicht beieinander.

Eigentlich könnte man dort mehrere Stunden herumlaufen und ständig neue Hintergründe entdecken. Besonders weit sind wir trotzdem nicht gekommen.

Das lag nicht an mangelnder Motivation, sondern schlicht daran, dass es an jeder Ecke genug auszuprobieren gab. Eine kleine Veränderung der Kameraposition, ein anderes Objektiv oder eine neue Einstellung – und schon sah dieselbe Stelle wieder völlig anders aus.

Zwischendurch kam dann noch Regen dazu. Wir haben uns davon allerdings nicht besonders beeindrucken lassen. Es wurde kurz etwas nasser, dafür aber auch noch lustiger. Und der Innenhafen funktioniert bei wechselndem Wetter ohnehin ziemlich gut. Spiegelungen auf dem Boden, dunklere Wolken und das Licht zwischen den Gebäuden bringen schließlich direkt wieder neue Möglichkeiten mit.

Mann in schwarzem Hoodie blickt konzentriert auf seine Kamera vor urbaner Kulisse

Fotokurs

Von Fotografie bis S-Log

Da Nils nicht nur fotografieren, sondern auch tiefer in die Videografie einsteigen wollte, haben wir uns außerdem verschiedene Möglichkeiten für bewegte Bilder angesehen.

Wir haben mit normalen Videomodi gearbeitet, den Videostabilisator ausprobiert und geschaut, wann ein Einbein-Stativ sinnvoll sein kann. Dazu kamen Themen wie Kamerabewegungen, Bildaufbau und die Frage, wie ruhig eine Aufnahme eigentlich wirklich sein muss.

Auch S-Log stand auf dem Programm. Dabei wirkt das Bild zunächst eher flach und etwas grau, bietet später bei der Bearbeitung aber deutlich mehr Möglichkeiten. Das ist am Anfang ein wenig ungewohnt, weil das Material direkt aus der Kamera nicht unbedingt beeindruckend aussieht. Erst durch die spätere Farbkorrektur wird daraus das Bild, das man eigentlich im Kopf hatte.

Mir war wichtig, Nils einen möglichst breiten Überblick zu geben. Nicht mit dem Anspruch, dass nach einem Abend jede einzelne Funktion perfekt sitzt. Das wäre vermutlich auch etwas vermessen. Viel wichtiger ist, zu verstehen, welche Möglichkeiten es gibt und an welchen Stellen man anschließend selbst weiterarbeiten möchte.

Und Nils hat wirklich viel selbst gemacht. Kamera einstellen, filmen, fotografieren, ausprobieren, nachfragen und direkt noch einmal testen. Genau so bleibt das Gelernte am Ende auch hängen.


Fotografiekurs

Technik, Praxis, Spaß!

Final

Hands-On!

Warum ich Fotokurse gerne praktisch gestalte

Natürlich könnte ich einen Fotokurs auch komplett in einem Seminarraum veranstalten und mehrere Stunden lang Belichtungsdreiecke an eine Tafel malen. Danach wüssten vermutlich alle, wie eine Blende theoretisch funktioniert.

Ob man damit draußen bei Gegenlicht ein scharfes Portrait hinbekommt, wäre allerdings eine andere Frage.

Deshalb sind meine Fotoworkshops als praktische Kurse aufgebaut. Wir besprechen die Grundlagen und setzen sie direkt um. Du siehst nicht nur, dass eine offene Blende den Hintergrund unschärfer werden lässt. Du stellst sie selbst ein und erkennst sofort, wie sich das Bild verändert.

Dabei dürfen auch Dinge schiefgehen. Ein Foto ist zu hell, der Fokus liegt plötzlich auf der Mauer hinter dem Model oder eine Kamerabewegung sieht eher nach unruhiger Busfahrt als nach Kinofilm aus. Das gehört dazu. Meistens versteht man gerade durch diese Versuche ziemlich schnell, worauf es ankommt.

Die technischen Grundlagen geben einem am Ende die Freiheit, bewusst kreativ zu arbeiten. Wer weiß, wie Belichtung und Fokus reagieren, kann auch gezielt mit Gegenlicht, Bewegungsunschärfe, ungewöhnlichen Perspektiven oder schwierigen Lichtsituationen spielen.

Architekturfotografie eines hohen, weißen Gebäudes mit einer Person im Eingangsbereich

Am Ende des Tages

Ein ziemlich runder Workshop-Abend

Nach all den Kameras, Einstellungen und neuen Informationen waren wir abschließend noch gemeinsam etwas essen. Das gehörte an diesem Abend irgendwie dazu und war ein entspannter Abschluss nach mehreren Stunden voller Input.

Am Ende waren Jana und Elena zufrieden, Nils hatte eine ziemlich große Portion neues Wissen und ich hatte ebenfalls einen richtig guten Abend. Viel gelacht, viel ausprobiert und nebenbei auch noch einige schöne Fotos und Videoaufnahmen produziert.

So darf ein Fotoworkshop gerne sein.

Du möchtest selbst besser fotografieren, deine Kamera endlich außerhalb des Automatikmodus benutzen oder zusätzlich in die Videografie einsteigen? Dann können wir einen Fotokurs genau nach deinen Interessen zusammenstellen. Ob Portraits, Kameragrundlagen, Video, Licht oder eine Mischung aus allem: Wir schauen uns gemeinsam an, was du lernen möchtest, und setzen es direkt praktisch um.

Fotografieren lernen?

Dann lass uns einen Termin ausmachen!

WhatsApp ist der schnellste Weg. Mail und Telefon gehen natürlich auch.